L'animoteur 13 — was bisher geschehen ist

Annähe­rungsübung an das Esel-Sein, eine Workshop-Lecture-Instal­lation

Konzept aus dem Aufruf zur Teilnahme von «Spot On. Kunstpraxis in der Lehrer:innenbildung (artpractice in teacher education) — #Performance»

Künstlerische Zugänge, Handlungs- und Erfahrungsmomente sind in der Ausbildung angehender Kunstlehrer*innen vielfältig und divergent. In der Veranstaltungsreihe „SPOT ON. Kunstpraxis in der Lehrer*innenbildung“ werden kunstpraktische Lehrformate auf Hochschulebene reLektiert. Ziel ist es, eine kunstpädagogische Plattform zu schaffen, welche in jährlichen Abständen an wechselnden Ausbildungsorten (Pädagogischen Hochschulen, Akademien, Universitäten) speziRsche künstlerische Praxisfelder in den Blick nimmt. Die Veranstaltungen dienen perspektivisch dazu, unterschiedliche künstlerische Haltungen, Selbstverständnisse und Lehrkonzepte vorzustellen, zu diskutieren und im gemeinsamen Handeln zu befragen.

Der Auftakt Rndet am 16. und 17.06.2023 an der Technischen Universität Dresden statt und widmet sich dem weiten Feld künstlerisch-performativer Handlungsstrategien mit einem besonderen Fokus auf Performancekunst. Wir legen der Veranstaltung einen breitgefächerten, pluralen Performancebegriff zu Grunde: Performancekunst zeichnet sich als zeitgenössische ästhetische Praxis durch multiperspektivische und dissoziative FormRndungen in der Gestaltung aus und speist sich in ihren bewegten und unbewegten Spielarten aus dem weiten Feld postdigitaler Bildwelten. Als Explorations- und Ausdrucksform in der künstlerischen Lehre materialisiert sich Performancekunst in der körperlichen Begegnung zwischen Menschen sowie in der Interaktion zwischen Menschen und Dingen, die in der Auseinandersetzung zum Handlungsgegenstand gemacht werden. Durch die Körperbezogenheit und den praktischen Handlungsvollzug ermöglicht performatives Gestalten Transformationen, die dem Eigensinn des Körpers Raum geben und über eine speziRsch leibliche Sensibilisierung Impulse für das Entstehen von Neuem setzen. Körperliche Routinen, Automatismen und Stabilisierungen werden aufgebrochen und erweitert. Somit kann es Performancekunst gelingen, konventionelle Gegenüberstellungen von Realität, Imagination, Authentizität und Rollenspiel bewusst zu unterlaufen.

Für die fachpraktische Lehre zukünftiger Kunstlehrer*innen wird Performance in diesem Sinne von einem anspruchsvollen und herausfordernden Bildungsverständnis getragen, welches über die Schnittstelle der eigenen Erfahrung dann auch in schulischen Vermittlungskontexten an Bedeutung gewinnen kann. ...

Aufruf Spot On.   ...   Flyer    ...   Tagungsprogramm

Workshops, Eröffnungsbeiträge, Lectures, Performances

Katharina Franz | Svea Duwe | Marie-Luise Lange | Maria Peters & Kira Hess | BBB Johannes Deimling | Dorothea Rust | Angela Raith | Karen Packebusch | Anna Stern | Elke Mark | Pedro Enrique Risse | Julia Dick | Jane Eschment | Studierende der TU Dresden
Abschlussdiskussion mit Ines Seumel, Raphael di Canio, Eva-Maria Sahle & Johanna Ludwig