Beckett Walk IV — Plastic Bender
Performance auf Spurensuche nach uneigentlichen Verklumpungen
Der Ausstellungsraum
Luke steht für den Akt der Öffnung. Zudem verweist luke konkret auf einen an das Atelier von Sandro Steudler angegliederten Ausstellungsraum mit Dachluke. Situiert in einem grossen genossenschaftlich organisierten Gewerbe- resp. Atelierhaus sucht luke den vertieften Austausch über Kunst und die hausinterne, nationale und internationale Vernetzung. Der Kunstraum ist eine der Folgen von Ideen zu alternativen, kooperativen Ausstellungskonzepten, die zusammen mit Ursula Palla entwickelt werden.
Künstler:innen.x
Sabian Baumann | Gianin Conrad | Ursula Palla | Peter Radelfinger | Dorothea Rust | Sandro Steudler | Milva Stutz
Einleitung aus dem Ausstellungstext für die Gruppen-Ausstellung «Selbstverklumpungen»
Der Ausdruck 'Klumpen' steht für einen Zustand des Unförmigen, Ungeformten. Für eine noch anzunehmende Form ist der Klumpen ungeformter Anfang. In der Ausstellung Slebstverklumpunken werden Positionen gezeigt, die bewusst das Unabgeschlossene gegenüber einer Abschliessung thematisieren. Eng damit verbunden ist die Vorstellung vom eigenen Ich: Eine endgültig vollzogene Slebstvergewisserung wird zugunsten ständiger Wandelbarkeit und eines Verbleibens im Möglichen abgelehnt. Transformation ins Offene!
Auch das spätkapitalistische Subjekt hat - as Unterkategorie der globalen Waren-, Finanz- und Datenströme - ein höchst fluides, anpassungsfähiges Subjekt zu sein. Damit einher geht jedoch selten Offenheit, sondern vielerort sind härteste Verkapselungen/Abschliessungen in der jeweils eigenen Filterblase, als politische Radikalisierung, im Anthropozentrismus und als narzisstischer Selbstbezug zu beobachten. Wo finden sich Strategien des Widerständigen und des Sich-Öffnens? Selbstverg/sessenheit?