Air Waste Health Water Energy Soil
thematisches Ausstellungsprojekt
Konzept der thematisch öffentlichen Gruppen-Ausstellung, in Zürich-Altstetten
«Air Waste Energy Health Water Soil»
bilden das Leitmotiv für diese öffentliche Kunst-Ausstellung im Gleis 70.
In unserer heutigen Lebenssituation und dem Zustand unserer Erde sind Klima, Luft, Abfall, Gesundheit, Wasser, Energie und Boden einige der Hauptprobleme, mit denen wir konfrontiert sind und die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Die Luft wird mehr und mehr verschmutzt, unser Energieverbrauch wächst rasant, unser Abfall bedroht unsere Gesundheit, im Wasser und Boden lösen sich zunehmend Gifte, viele Arten sterben, das Leben auf der Erde ist vom Klimawandel bedroht.
Mit dieser Ausstellung reagieren 36 Künstler:innen aus der Genossenschaft Gleis 70 auf einen offenen Aufruf, an dieser themengebundenen Ausstellung teilzunehmen, Veranstaltungen zu organisieren, Führungen durchzuführen und Kunstwerke beizusteuern, die sich mit Umweltfragen auseinandersetzen und natürliche Systeme reflektieren. Die Organisator:innen wollen dabei auch das Netzwerk zwischen den Künstler:innen intensivieren. Neue visuelle Ausdrucksformen und künstlerische Perspektiven zu den dringenden Fragen unserer Zeit wollen hier für eine Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.
Die resultierende Ausstellung zeigt Installationen, Fotografien, Malerei, Skulpturen, Performances, Filme und konzeptionelle Ideen. Das Ergebnis ist eine Kunst-Ausstellung zu den Themen Klimawandel, menschliche Gesundheit, Recycling, biologische Vielfalt, Umweltgerechtigkeit, Biomimikry, Nachhaltigkeit und Regeneration. Diese vielen, sehr unterschiedlichen Anliegen und Haltungen machen diese Ausstellung einzigartig.
Die Ausstellung wird die Besucher:innen mit Poesie, Humor, Farbigkeit, Erfahrungen und Interaktionen inspirieren, das eigene ökologische Handeln möglicherweise bewusst zu machen. Die Genossenschaft Gleis70 will mit dieser Ausstellung einen Beitrag für eine umweltbewusstere Zukunft und nachhaltigeres Handeln leisten.
Das Beiprogramm zur Ausstellung bietet auch Events und geführte Ausstellungsrundgänge mit Umweltwissenschaftler:innen und Künstler:innen an.
Statistik
Der ganze Ausstellungsanlass war mit 750 bis 800 Besucher:innen (gemäss Contact-Tracing-Sheets) ausgesprochen gut besucht. Im Durchschnitt blieben die Besucher:innen mehr als eine Stunde in der Ausstellung. Dadurch gab es viele Gespräche und eine vertieftere Auseinandersetzung mit den Arbeiten, wozu auch der professionell gestaltete Katalog mit Texten der Künstler:innen zu ihren Arbeiten und zum Thema der Ausstellung beigetragen hat. Das Feedback der Besucher:innen war durchwegs äusserst positiv. Die Beteiligten Künstler:innen waren über den ganzen Anlass sehr erfreut, weil sie einerseits in diesem Rahmen ihre Arbeiten zeigen konnten und dabei zu einem lebendigeren Austausch miteinander im Haus gekommen sind. Der genossenschaftliche Gedanke zeigte sich auch in der Bereitschaft der Künstlerschar und des Organisationsteams, die Ausstellung während den 30 Stunden Öffnungszeit mit 120 Stunden Präsenzzeit zu hüten und zusätzlich 100 Stunden für die Events beizusteuern.
Die Unterstützung im Haus durch die anwesenden Firmen wie FTK, Leuchtturm, Petit Grégoire Videolabor, 2015electronics AG (Martin Comini), Oeko Service (Reto Hausheer), Marktlücke GmbH (Seç Ergin und Fabian Herzog) war grosszügig und hilfreich. Wir konnten auch auf die Hilfe von einer aussenstehenden freiwilligen Kraft zählen, die uns nicht nur bei Auf- und Abbau unterstützt hat.
Finanzierung
Das Projekt war vom Vorstand zu 50% finanziert, 50% waren Eigenleistung des Organisationsteams. Wir waren auch bemüht, dass alle beteiligten Künstler:innen eine kleine Entschädigung erhielten.