Newton's Äpfel II — Adler Hund Stier Fuchs Fisch
Installation 'in Arbeit'
Den Kern dieser Installation bilden ca. 6'000 Briefumschläge, die ich von 2003 bis dato gesammelt habe, sowie Gegenstände und Objekte, die ich in den letzten Jahren in Performances verwendet habe. Darunter befinden sich in Frotteestoff eingenähte Baumstämme, Gegenstände und Alltagsobjekte, Naturmaterialien wie Äste und ca. 5 kg Äpfel, ein Vogelhaus, Steine, mein Fahrrad, A4-Papier zum Beschreiben sowie Gummi- und Fischerstiefel, Berg- und Halbschuhe und Holzbalken von der Baustelle des Prime Towers.
Im K3 wähle ich für die Installation den Raum, in den ein hohes, begehbares Podest eingebaut ist. Am Tag der Ausstellungseröffnung lege ich das Material auf dem Boden aus und hänge einige Objekt auf, auch mein Fahrrad, mit dem ich jeweils zum K3 fahre. Während den Öffnungszeiten der zweiwöchigen Ausstellung verändere ich die Installation durch Um- und Abbauen sowie erneutes Aufbauen bis ganz zum Schluss. Die Installation ist immer instabil, die ‹Unfälle› - d. h. Objekte der Installation fallen während dem Umbauen herunter - sind an ihrer Verändungen ebenso wesentlich, wie wenn ich willentlich Objekte umhänge. Denn die Objekte hängen in der Luft, an einem teilweise miteinander verbundenen Schnursystem aus Reepschnüren, Hanf- und Paketschnüren. Stapel von Briefumschlägen, auch Schuhen, sie balancieren auf Holzbalken, die so zu Stelzen werden.
Die Besucher:innen stehen vor diesem Podest; der Blickwinkel von unten auf die Installation exponiert jedes einzelne Objekt. Eine kleine Treppe führt mitten in die Installation, hier spürt man die Labilität und Instabilität der Objekte direkt: wird ein hängendes Objekt oder ein aufgetürmtes Gebilde touchiert, kann das eine Kettenreaktion auslösen, andere Objekte zu Fall bringen.
Die Performance anlässlich der Finissage ist der endgültige Abbau der Installation.
Vorschlag für Installation ... Installationsskript ... Performance-Skript