LESEBUCH REVOLVING HISTORIES zu translokaler Performance Kunst Schweiz

LESEBUCH REVOLVING HISTORIES zu translokaler Performance Kunst Schweiz

Hrsg. Andrea Saemann, Chris Regn, Lena Eriksson, Margarit von Büren, Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink

publiziert im Vexer Verlag, 2025

Inhalt

Gemeinsam mit Performance Künstler*innen aller Regionen der Schweiz thematisiert die kollektive Recherche Revolving Histories die Zusammenarbeit, Soziale Eleganz und das Weitergeben von performativem Wissen. Ausgehend vom Ausstellungsprojekt BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n im Museum Tinguely 2022, wird in dieser Publikation eine Praxis gegenseitiger Inspiration sichtbar. Künstler*innen, Journalist*innen, Kurator*innen, Wissenschaftler*innen und Archivar*innen führen als Autor*innen mit kurzen Texten an aktuelle Themen und Fragestellungen der Performance Kunst heran. Reiches Bildmaterial rund um das Ausstellungsprojekt, die Lust am Erzählen, die Aussenperspektive sowie das Involviert-Sein versprechen Lesegenuss.

Textbeiträge

Caroline Arni, Donatella Bernardi, Dorothee Daphi, Sabine Gebhardt Fink, Pascale Grau, Dominique Grisard, Michael Hiltbrunner, Gisela Hochuli, Ute Holl, Isabella Krayer, Tabea Lurk, Linda Luv, Nicole Müller, Jules Pelta Feldman, Chris Regn, Dorothea Rust, Andrea Saemann, Dorothea Schürch, Roland Wetzel, Isabel Zürcher

Mein Textbeitrag

ZWISCHEN CHOREOPOLITICS UND KOLLEKTIVITÄT ODER MÜSSTE ES HEISSEN: ZWISCHEN CHOREOPOLICINNG UND KOLLEKTIVITÄT?

Was wäre, wenn die Polizei in der Stadt mit Eseln patrouillieren und bei Demonstrationen auf Eseln reiten und mit Kinder-Wasserpistolen anstatt mit Gummigeschossen schiessen würde? Anstelle von Strassenschlachten gäbe es auf den Strassen eine grosse Performance- Party. Wie sähe so eine Stadt aus, wie wäre sie organisiert, wie würden wir uns bewegen, wie und was für Kunst und Kultur fande in so einer Stadt statt? Ziemlich utopisch ist das und würde ein «Denken ohne Geländer» benötigen: Der Begriff ist von Hannah Arendt: Sie hätte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in ethischen Fragen zu diesem Denken herausgefordert gesehen.*1

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