Revolving Histories — translokale Performance Geschichte:n Zürich & BANG BANG
zwei Recherche-Treffen in Zürich für BANG BANG translokale Performance Geschichte:n im Museum Tinguely Basel
Seit 2006 forscht Performance Chronik Basel als kollaboratives Netzwerk mit der Methode der Oral History zu Performance Kunst. Damals entstand eine erste Karte zur Performance Kunst in Basel, welche 2014 ergänzt wurde. Basierend auf kollektiven Interviews, sowie umfangreichen Materialrecherchen wurden eine Website und zwei Buchpublikationen ediert.
Aktuell ist die Performance Chronik Basel Trägerverein für das kollaborative Projekt Revolving Histories, eine gemeinsame Recherche zum Performance Kunstschaffen in der Schweiz (bis heute). in einer 'antihegemonialen' Recherchearbeit haben im Vorfeld in verschiedenen Regionen der Schweiz Recherche-Treffen stattgefunden.
In Zürich wurden im Austausch mit Michael Hiltbrunner, der ein eindrückliches Archiv für die F + F geschaffen hat und dieses verwaltet, Namenslisten von Künstler*innen, die performativ in der Region Zürich arbeiten, erstellt und mit meiner eigenen Liste abgeglichen. Die Liste umfasste mehr als 300 Namen aufgrund von eigenem Netz und eigener Kenntnis die 'Zürich-Performance-Szene' betreffend-
Die Daten zu Orten, Akteur*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Bewegungen, die in diesen Oral-History-Treffen gesammelt und auf grossen Karten (Maps) festgehalten wurden, und von der Vergangenheit in die Gegenwart 2022 reichen, generierten Quellenmaterial und Dokumente. Die Oral-History-treffen in Zürich in der ZHdK und im Tanzhaus wurden von c.a. 80 Teilnehmenden besucht und rege erinnert, ausgetauscht und aktualisiert
Anhand dieser konnte das Ausstellungsprojekt BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n im Museum Tinguely, konzipiert und realisiert werden. Es wurden mehr als 60 Künstler*innen, Gruppen und Kollektive interviewt, wovon ca. 26 Interviews und Treffen in Zürich im Vorfeld mit ca. 37 Künstler*innen.
Das Herzstück dieser Unternehmung, ist die BANG BANG Plattform: Mit Aufrufen wurden alle Teilnehmer*innen der Recherchetreffen und Namen von erweiterten Recherche-Listen eingeladen, ihre performativen Arbeiten (Fotos, Videos, PDF) auf eine speziell von der Mediathelk der FHNW entwickelte Plattform aufzuladen. Bis heute sind mehr als 1'900 Einträge gemacht worden. Auch alle Produktionen (Performances, Talks, Interviews), die während der BANG BANG Ausstellungzeit im Museum Tinguely stattgefunden haben, sind auf der Plattform versammelt. Die Plattform ist eine Sammlung und auch nach dem Ausstellungsende von BANG BANG weiterhin zugänglich.
Weiter ist in der Zukunft die Erarbeitung einer umfassenden Publikation geplant.
Performance Chronik Basel ... Revolving Histories
Revolving Histories/Performance Chronik Basel
Seit 2006 forscht Performance Chronik Basel als kollaboratives Netzwerk mit der Methode der Oral History zu Performance Kunst. Damals entstand eine erste Karte zur Performance Kunst in Basel, welche 2014 ergänzt wurde. Basierend auf kollektiven Interviews, sowie umfangreichen Materialrecherchen wurden eine Website und zwei Buchpublikationen ediert.
Aktuell ist die Performance Chronik Basel Trägerverein für das kollaborative Projekt Revolving Histories, eine gemeinsame Recherche zum Performance Kunstschaffen in der Schweiz (bis heute). in einer 'antihegemonialen' Recherchearbeit haben im Vorfeld in verschiedenen Regionen der Schweiz Recherche-Treffen stattgefunden.
In Zürich wurden im Austausch mit Michael Hiltbrunner, der ein eindrückliches Archiv für die F + F geschaffen hat und dieses verwaltet, Namenslisten von Künstler:innen, die performativ in der Region Zürich arbeiten, erstellt und mit meiner eigenen Liste abgeglichen. Die Liste umfasste mehr als 300 Namen aufgrund von eigenem Netz und eigener Kenntnis die 'Zürich-Performance-Szene’ betreffend.
Die Daten zu Orten, Akteur:innen, Aktivist*innen, Künstler:innen und Bewegungen, die in diesen Oral-History-Treffen gesammelt und auf grossen Karten (Maps) festgehalten wurden, und von der Vergangenheit in die Gegenwart 2022 reichen, generierten Quellenmaterial und Dokumente. Die Oral-History-treffen in Zürich in der ZHdK und im Tanzhaus wurden von c.a. 80 Teilnehmenden besucht. Es wurde rege erinnert, ausgetauscht und aktualisiert. Anhand dieser in Zürich erstellten Karte und solcher aus anderen Regionen konnte das Ausstellungsprojekt BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n im Museum Tinguely, konzipiert und realisiert werden. Es wurden mehr als 60 Künstler:innen, Gruppen und Kollektive interviewt, wovon ca. 26 Interviews und Treffen in Zürich im Vorfeld mit ca. 37 Künstler:innen.
Das Herzstück dieser Unternehmung, ist die BANG BANG Plattform: Mit Aufrufen wurden alle Teilnehmer:innen der Recherchetreffen und Namen von erweiterten Recherche-Listen eingeladen, ihre performativen Arbeiten (Fotos, Videos, PDF) auf eine speziell von der Mediathelk der FHNW entwickelte Plattform aufzuladen. Bis heute sind mehr als 1'900 Einträge gemacht worden. Auch alle Produktionen (Performances, Talks, Interviews), die während der BANG BANG Ausstellungzeit im Museum Tinguely stattgefunden haben, sind auf der Plattform versammelt. Die Plattform ist eine Sammlung und auch nach dem Ausstellungsende von BANG BANG weiterhin zugänglich.
Weiter ist in der Zukunft die Erarbeitung einer umfassenden Publikation geplant.